GDBSDNS: Fünf Shootingstars aus England

Ballack, Gascoigne, ein Rebell und ein Multikulti-Talent. Auch im zweiten Teil von „Gegen den Ball sucht den neuen Superstar“ haben die fünf Shootingstars aus England große Perspektiven im jungen Alter. Dabei muss es nicht immer Man City oder Chelsea seine. Wir sind bei West Ham, Everton, Fulham, Man Utd und Tottenham fündig geworden.

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Pajtim Kasami (21) – Fulham

Offensives Mittelfeld
Saison 2013/14 (Liga): 16 Pflichtspiele – 2 Tore – 0 Assists
Passquote 80,2 Prozent
Abgefangene Bälle pro Spiel: 2,6
Torschüsse: 1,8
Schlüsselpässe: 0,8
Dribblings: 1,3

Pajtim Kasamis Fußballerleben ist der Gegenentwurf zum Werdegang von Thomas Müller. Während der 24-jährige Müller seit 13 Jahren beim FC Bayern spielt und noch nie für einen anderen Profiverein die Stiefel schnürte, kommt der in Mazedonien geborene Schweizer Kasami auf acht Vereine seit 2003. Er kommt aus bescheidenen Verhältnissen. Seine Fußballschuhe verdiente er sich durch Zeitungsaustragen und als er mit 14 Jahren vom FC Winterthur zum Grasshopper Club Zürich ging, kam er bei einer Gastfamilie unter.

2008 wurde er bereits zum FC Liverpool ausgeliehen, dann wechselte er im Alter von 16 Jahren zu Lazio Rom, wo er kein Pflichtspiel machte, weil es Ärger um die Ausbildungsentschädigung gab. Beim Schweizer AC Bellinzona durfte er nach einem verlorenen Jahr in Italien endlich Fußball spielen und absolvierte seine ersten Pflichtspieleinsätze für einen Proficlub. Nach nur einem halben Jahr wechselte er zu US Palermo, wo er das erste Mal Europapokalluft schnupperte. Dort hielt es ihn ebenfalls nicht lang. Der FC Fulham machte die Taschen auf und holte sich Kasami nach nur einer Saison in Palermo für vier Millionen Euro.

Kasami durchlief alle Jugendauswahlteams seines Landes. 2009 wurde er mit der Schweizer U 17-Nationalmannschaft durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Gastgeber Nigeria Fußballweltmeister. Neben Kasami im Team spielten u.a. Ricardo Rodriguez (Wolfsburg), Granit Xhaka (Gladbach), Ben Khalifa (Grasshopper Zürich) und Haris Seferovic (Real Sociedad San Sebastian). Gökhan Inler sah damals schon das große Potenzial des Mittelfeldspielers. „Pajtims Spielweise beeindruckte mich. Er war bei der WM in Nigeria der große Puncher im Mittelfeld. Er gab immer Gas und war eine grosse Teamstütze im Weltmeisterteam. Pajtims Spielweise erinnert mich ein wenig an meine Art Fußball zu spielen: Er nimmt auch jeden Zweikampf an und ist bissig“, so der acht Jahre ältere Star vom SSC Neapel damals gegenüber blick.ch.

Kasami hatte immer Fußball im Blut. „Wir hatten vier, fünf Fußbälle zu Hause. Meine Mutter wollte immer, dass ich sie auf den Balkon tue. Sie waren aber stets in meinem Zimmer. Ich nahm die Bälle sogar mit ins Bett“, erzählte Kasami bei blick.ch. Heutzutage hämmert Kasami die Bälle lieber ins Tor, als damit zu kuscheln. Sein Tor gegen Crystal Palace gibt eine eindrucksvolle Visitenkarte ab. Ein Tor wie das von Marco van Basten bei der EM 1988, titelte die Presse. Fulhams Trainer Martin Jol wollte Kasamis Treffer nicht als Kopie des Van-Basten-Tors durchgehen lassen. „Man kann diesen Treffer nicht mit jenem von Marco vergleichen, da er ganz anders war. Er war nämlich noch besser. Pajtim hat den Ball mit der Brust kontrolliert und ihn dann ins andere Eck geschossen.“
Beim FC Fulham spielt Kasami meist hinter der einzigen Spitze Dimitr Berbatov und gleicht dessen Defensivschwäche durch hohen läuferischen Einsatz wieder aus. Kasami ist physisch stark, fleißig, gut im Dribbling und sehr durchsetzungsfreudig.

Sollte der Linksfuß mit Fulham absteigen, dann wird es nicht lange dauern, bis Kasami erneut weiter zieht. Eine gute WM in Brasilien könnte seinen Wert noch einmal steigern, denn Kasami bestritt im Oktober sein erstes Spiel unter Ottmar Hitzfeld und schoss im Freundschaftsspiel gegen Südkorea auch gleich das erste Tor für die Schweiz. „Ich habe lange auf diesen Moment gewartet und bedanke mich bei Ottmar Hitzfeld fürs Vertrauen. Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, als ich dazukam. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Diese Mannschaft ist bereit für die WM“, so Kasami nach seinem Debüt.

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Andros Townsend (22) – Tottenham

Offensives Mittelfeld
Saison 2013/14 (Liga): 14 Pflichtspiele – 1 Tor – 0 Assists
Passquote 85,1 Prozent
Abgefangene Bälle pro Spiel: 0,4
Torschüsse: 3,3
Schlüsselpässe: 1,5
Dribblings: 4,1

Vier A-Länderspiele und ein Tor für England stehen auf dem Konto des in der Jugendakademie der Spurs ausgebildeten Flügelspielers. Bis zu seinem Durchbruch in dieser Saison brachte Townsend es allerdings auf neun Ausleihen in den letzten viereinhalb Jahren. Zuletzt spielte er bei Queens Park Rangers, wo er zwei Tore in zwölf Partien machte. Townsends Weg in die Premier League war steinig und mitunter war er selbst daran beteiligt. Mit acht Jahren fing er bei Tottenham an. Er tingelte lange als Leihspieler durch die Provinz, vergaß in Leeds seine Fußballschuhe (ein Taxifahrer holte sie aus London), ihm wird ein Hang zu Schwalben nachgesagt und im Frühjahr wurde er wegen Glücksspiels vom englischen Verband gesperrt. Zudem musste Andros den Tod des eigenen Bruders verkraften, der bei einem Autounfall ums Leben kam.

Seine Ausleihstationen waren ein Auf und Ab. Mal war er erfolgreich wie bei Yeovil Town, oder Leyton Orient, wo Townsend ein Tor nach einem tollen Solo über den halben Platz zelebrierte. Mal weniger erfolgreich, wie in Watford, wo man ihn „nicht mochte“, erinnerte sich Harry Redknapp später. Bei seiner letzten Leihstation QPR fiel er auch Nationaltrainer Roy Hodgson auf. „Als Andros bei seiner Station bei QPR so gute Leistung abgeliefert hat, waren wir alarmiert“. Auch aufgrund der Verletzung von Aaron Lennon erhielt Townsend Anfang der Saison unter dem im November entlassenen André Villas Boas die Chance in der ersten Elf der Spurs und überzeugte.

Townsend wurde meist sogar den etablierten Profis Erik Lamela, Gylfi Sigurdsson und Christian Eriksen vorgezogen. Townsend kommt wie Arjen Robben gerne von der rechten Seite nach Innen, um seinen starken linken Fuß einzubringen. Er ist eher ein inverser Außenstürmer als ein echter Flügelspieler. Townsend spielt gerne lange Pässe, ist aber in erster Linie kein Vorlagengeber, sondern ein Spieler, der ins Dribbling geht (4,1 Dribbling pro Spiel) und selbst den Torabschluss sucht (3,3 Schüsse aufs Tor pro Spiel). Sein ehemaliger Coach betonte vor allem seine Dynamik. „Er ist ein explosiver Spieler, der durch seine Geschwindigkeit und Stärke im Dribbling überzeugt“, so AVB.

Bei den Spurs wird er von so manchem schon mit Gareth Bale verglichen und auch auf nationaler Ebene gilt Townsend als großer Hoffnungsträger der Three Lions für die WM in Brasilien. Nach seinem Tor bei seinem Debüt im Qualifikationsspiel gegen Montenegro huldigten ihn die Fans und die eigenen Mitspieler. „Mit seinem fantastischen Tor hat er die Partie entschieden. Ich freue mich wirklich für ihn“, befand Wayne Rooney nach dem Spiel anerkennend. Auch Defensivmann Gary Cahill lobte den Wirbelwind. „Andros war einfach nur fantastisch. Wann immer er den Ball hatte, machte er etwas Gutes damit.“ Ganz schön viele Erwartungen, die im nächsten Jahr auf den 22-jährigen einwirken werden. Zu den Shootingstars des ersten Halbjahres der Premier League und in der Nationalelf hat es schon mal gereicht.

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Ross Barkley (20) – Everton

Offensives Mittelfeld
Saison 2013/14 (Liga): 16 Pflichtspiele – 3 Tore – 0 Assists
Passquote 85,7 Prozent
Abgefangene Bälle pro Spiel: 0,4
Torschüsse: 2,6
Schlüsselpässe: 1
Dribblings: 2,8

„Ich kann etwas von Ballack und Gascoigne ihn ihm sehen.“ Glaubt man Evertons Trainer Roberto Martinez dann ist Ross Barkley eine Kreuzung aus Michael Ballack und Paul Gascoigne. „Ich habe noch nie einen jungen englischen Spieler mit seiner Mentalität gesehen“, so führt der Coach seine Lobeshymnen aus. Wer nach nur fünf Premier League-Spielen bereits eine Einladung der Nationalmannschaft bekommt, der verdient dieses Lob womöglich. „Sein Spiel ist ausgeglichen, er ist beidfüßig und hat eine enorme Auffassungsgabe“, so Martinez. Man könne ihn durchaus mit den besten jungen Spielern aus Brasilien, Holland oder Spanien vergleichen.

Gerüchten zufolge soll Tottenham bereits Lewis Holtby zum Tausch für Barkley angeboten haben. Die Toffees werden das Eigengewächs aber so schnell nicht abgeben wollen. Everton spielt guten Fußball und eine tolle Runde und Barkley gehört zu den Schlüsselspielern im offensiven Mittelfeld neben Kevin Mirallas und Steven Pienaar. Barkley stieß mit elf Jahren zu dem Club aus Liverpool. Er durchspielte alle Jugendmannschaften der Toffees und sollte 2010 sein Debüt in der Premier League geben, doch in einem U-19-Match gegen Belgien zog er sich nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Mitspieler einen zweifachen Beinbruch zu.

„Mein Vorbild war Wayne Rooney“, so Barkley laut Daily Mail. „Er gab sein Debüt für Everton mit 16 Jahren und ich wollte das auch schaffen. Ich saß vier Mal bei den Profis auf der Bank und David Moyes sagte, er hätte keine Angst mich zu bringen. Doch dann brach ich mir das Bein“, so der damals tief enttäuschte Barkley. „Ich hatte Angst, aber meine Mutter hat mir gesagt, dass wieder alles gut wird. Es war eine harte Zeit, aber ich war geduldig und nun genieße ich das alles.“

Nachdem sich Barkley von seiner Verletzung erholt hatte und bei seinen zwei Leihstationen (Sheffield Wednesday und Leeds) überzeugen konnte, schlug er gleich im ersten Meisterschaftsspiel der Toffees ein. Er erzielte ein Tor und wurde zum „Man of the Match“ gekürt. Er brachte es in diesem Spiel auf eine Passgenauigkeit von 96 Prozent (bei 53 gespielten Pässen), vier erfolgreichen Dribblings und vier Torschüssen. Barkleys Offensivqualitäten liegen in einer gewissen Agilität gepaart mit physischer Stärke und einem guten Distanzschuss. Er spielt dabei meist unprätentiös und zielgerichtet und trifft die richtigen Entscheidungen für das Team. Zudem ist er im Spiel gegen den Ball fleißig und geschickt im Pressing.

Brasilien, das ist Fluch und Segen für den jungen Mittelfeldspieler. Barkley gab im WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien sein Debüt, als er für Jack Wilshere eingewechselt wurde (59. Minute). Er hätte mit einem Flachschuss fast sein erstes Tor gemacht, seine Passquote (88,9 Prozent) war wieder außergewöhnlich gut. Ende November war Roberto Martinez allerdings unzufrieden mit seinem Talent und empfahl Barkley die Gedanken über eine mögliche WM-Teilnahme aus seinem Kopf zu verbannen und sich auf die Premier League zu konzentrieren. Beim 4:1-Sieg gegen Fulham gelang Barkley dies und er war wieder ein Fixpunkt im Spiel der Toffees.

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Adnan Januzaj

Offensives Mittelfeld
Saison 2013/14 (Liga): 11 Pflichtspiele – 3 Tore – 1 Assist
Passquote 80,9 Prozent
Abgefangene Bälle pro Spiel: 0,7
Torschüsse: 2,2
Schlüsselpässe: 0,8
Dribblings: 2

Den Titel „Europeans most wanted Toptalent“ hat er schon sicher. Dabei spreche ich nicht mal von Real, Juve und Bayern – die der Presse zufolge Interesse an einer Verpflichtung des 18-jährigen Shootingstars haben sollen. Es sind gleich mehrere Landesverbände, die sich wie Staubsaugervertreter die Finger an der Haustür des Linksfußes wund schaben. Warum Januzaj überhaupt die Wahl hat? Januzaj ist in Belgien geboren, seine Eltern sind Kosovo-Albaner, die Großeltern stammen aus der Türkei. Auch der englische Verband soll sich schon um seine Gunsten bemüht haben, für die Three Lions könnte er ab 2018 (nach fünf Jahren im Land) spielen. Da der Kosovo keine Nationalmannschaft aufbieten darf, sind auch die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens nicht aus dem Rennen. Kroatien und Serbien sollen mit in der Verlosung sein.

Während Januzaj sich diese Entscheidung noch offen hält, ist er bei Manchester United schon zum großen Hoffnungsträger geworden. Der Meister des letzten Jahres dümpelt auf Platz acht der Liga herum, da kommt ein frischer Wind wie Januzaj gerade recht. Am 5. Oktober spielte Januzaj zum ersten Mal von Beginn an und erzielte beim 2:1-Sieg gegen Sunderland beide Treffer. Das Interesse an dem Talent stieg sprunghaft in die Höhe und Man Utd ließ das Talent schnell einen neuen Fünfjahresvertrag bis 2018 unterschreiben.

Januzaj kann links oder zentral im offensiven Mittefeld agieren. Er ist agil, beweglich, dynamisch, dribbel- und schussstark. In zehn Premier League-Spielen machte er zwei Tore und gab eine Vorlage. „Er ist ein vielseitig talentierter Spieler“, gab Alex Ferguson schon zu Beginn des Jahres seine Expertise ab. „Er hat einen guten Antritt und ist technisch beschlagen“. Die BBC schlug ihn zur Wahl des Talentes des Jahres vor und die United-Fans kreierten einen eigenen Song für ihn. Der Text geht so:

“I want to tell you, I might as well do, about a boy who can do anything
He comes from Belgium, His name is Adnan, Januzaj! Januzaj! Januzaj!”

Sein derzeit in der Kritik stehender Trainer schrieb sich kurzerhand die Entwicklung des Talents auf die eigenen Fahnen. „Ich ließ Wayne Rooney mit 16 debütieren, ich ließ Ross Barkley mit 16 debütieren“, so David Moyes. „Adnan ist etwas älter, aber er hat auch diese Qualität.“ Was Moyes vor allem freute, war, dass Adnan ein gewissen „Momentum“ ins Spiel bringt. Januzaj selbst bedankt sich für das Vertrauen des Trainers, indem er in der Presse mehr Zeit für seinen Coach fordert. Ob Moyes diese Zeit kriegt, ist unklar. Adnan Januzaj dagegen bestimmt.

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Ravel Morrison (20) – West Ham

Offensives Mittelfeld
Saison 2013/14 (Liga): 15 Pflichtspiele – 3 Tore – 2 Assists
Passquote 86,5 Prozent
Abgefangene Bälle pro Spiel: 0,7
Torschüsse: 1,4
Schlüsselpässe: 0,7
Dribblings: 2,2

Würden wir eine Top-Five der größten Boxtalente Englands aufstellen, vielleicht wäre Ravel Morrison auch auf dieser Liste zu finden. Im Spiel gegen Crystal Palace zeigte Morrison eine rechte Gerade, die durchaus Potenzial hat und seine Vielseitigkeit betont. Er kam mit Gelb davon. Lösen wir uns von dieser euphemistischen Betrachtungsweise und bleiben bei den fußballerischen Qualitäten, dann fällt vor allem die positionelle Vielseitigkeit des Mittelfeldspielers auf. In dieser Saison spielte Morrison bereits im defensiven wie offensiven Mittelfeld. Er lief sogar schon im Sturm auf, aber auch auf dem rechten Flügel. Drei Tore und zwei Vorlagen steuerte das Talent der Hammers in dieser Saison bei.

Dabei ist Morrison eigentlich ein Talent aus der Schmiede von Manchester United. Im Süden Manchesters geboren und aufgewachsen schloss er sich 2009 den Red Devils an und hatte erste Einsätze als Einwechselspieler (für Mame Diouf und Dimitar Berbatov). Doch Morrison stand sich selbst im Weg. Arroganz und Faulheit wurden ihm nachgesagt und Alex Ferguson ließ ihn schweren Herzens gehen. Er gab Sam Allardyce allerdings mit auf den Weg: „Er ist ein brillanter Fußballer, hat großes Potenzial, aber muss unbedingt aus Manchester weg und ein neues Leben anfangen.“

Ein neues Leben konnte er fußballerisch auf jeden Fall beginnen. Doch zunächst musste er die Ausleihstation Birmingham durchlaufen, wo Trainer Lee Clark drauf und dran war ihn aufgrund mangelnder Trainingseinstellung zurück zu schicken. Letztlich machte er dort aber 30 Spiele und kam zu Beginn der Saison zurück zu den Hammers. Im League Cup durfte er zum ersten Mal von Beginn an ran und erzielte gleich ein Tor. Bei seinem Solo gegen Tottenham im Oktober offenbarte er sein enormes Talent. Manager Sam Allaryce begeistert: „Ein geniales Tor. Es wird nicht leicht, ein ähnlich geniales Tor diese Saison zu sehen.“

Außerhalb des Platzes zeigte er aber auch wieder sein anderes Gesicht, als er nach einem homophoben Tweet von der Football Association mit einer Strafe belegt wurde. „Rebel Ravel“, wie Morrison in der Presse oft genannt wird, hat alle U-Mannschaften Englands durchlaufen. Er könnte allerdings auch für Jamaica auflaufen. Zuletzt traf er im Oktober zweifach für die U 21 der Three Lions beim 5:0 gegen Litauen. Einen solchen Typen, können die Engländer gebrauchen. Fragt sich nur, wann seine Zeit gekommen ist.

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