Taktik-Vorschau: Borussia Dortmund – Real Madrid

Stell Dir vor, es ist Champions League-Halbfinale, und keinen interessiert es. Das geht so nicht. Wir lassen das Thema Mario Götze ruhen und blicken vor dem Spiel des BVB gegen Real Madrid auf die taktischen Möglichkeiten beider Teams. Wer sind die Schlüsselspieler? Wo lauern Gefahren? Und dann gibt es noch jeweils einen Tipp für Jürgen Klopp und José Mourinho.

Die Lehren aus den Gruppenspielen

Der BVB ist das einzige Team im Halbfinale, das in der laufenden Champions League-Saison noch keine Niederlage einstecken musste. In der Gruppenphase gab es gegen die Madrilenen einen 2:1-Heimsieg und im Bernabeu nach einem späten Gegentor von Mesut Özil ein 2:2. Die Dortmunder wissen, wie Real zu schlagen ist – allerdings ist Madrids Trainer José Mourinho ein Meister darin, aus Niederlagen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Besonderes Augenmerk müssen die Dortmunder auf die beiden Schlüsselspieler Xabi Alonso und Cristiano Ronaldo legen.
Besonderes Augenmerk müssen die Dortmunder auf die beiden Schlüsselspieler Xabi Alonso und Cristiano Ronaldo legen.

Beide Teams agieren in einer 4-2-3-1-Grundordnung, wobei die Interpretationen dieses Systems völlig unterschiedlich sind – oder besser gesagt: zumindest in der Champions League unterschiedlich sind. Das liegt vor allem am BVB, der aus dem kläglichen Gruppen-Aus der vergangenen Saison die richtigen Schlüsse zog und sich international eine andere Marschroute auferlegte, als er es in der Bundesliga in der Regel verfolgt.

Während die Borussia in der Bundesliga durch die defensive Grundordnung der Gegner häufig sehr dominant auftritt, hohe Ballbesitz-Werte aufweist und das Spiel machen muss, ist die laufenden CL-Saison – abgesehen vom Rückspiel gegen Malaga, dazu später mehr – ein Kontrastprogramm. BVB-Trainer Jürgen Klopp verordnete seinem Team eine tiefere Grundordnung, um dann mit hohem Laufaufwand und einem Gegenpressing nahe der Perfektion die Gegner unter Druck zu setzen.

Taktische Kniffe: So holte der BVB vier Punkte

Die beiden Spiele gegen Real waren der beste Beweis für die Weiterentwicklung der Schwarz-Gelben. Real hatte in Dortmund 57 Prozent Ballbesitz, im Rückspiel sogar 65 Prozent (Quelle: opta). Andererseits lief die Borussia in beiden Spielen fast zehn Kilometer mehr als Real. Dortmund griff bei Ballbesitz des Gegners etwas verspätet, dann aber sehr aggressiv und vor allem im Kollektiv an. Das System verwandelte sich dann mit der hängenden Spitze Mario Götze zu einem 4-4-2.

Das Pressing war dann auch der Schlüssel zur 1:0-Führung im Westfalenstadion. Innenverteidiger Pepe spielte, von Marco Reus bedrängt, einen Fehlpass, den Kehl direkt zum Torschützen Robert Lewandowski weiterleitete. Das eigentliche Ziel war es zwar, Spielmacher Xabi Alonso zu isolieren, Pepes Fehlpass war eine für den BVB angenehme Nebenerscheinung.

Klopp hatte mit der bisweilen schlampigen Defensivarbeit von Cristiano Ronaldo eine zweite Schwachstelle in Reals Spiel ausgemacht, die von Lukasz Piszczek ausgenutzt wurde und letztlich auch den Siegtreffer von Marcel Schmelzer einleitete. Ronaldo blieb bei einem Gegenangriff stehen, Alonso wurde aus dem Zentrum gezogen und so fehlte nach der von Iker Casillas abgewehrten Flanke die Absicherung, die Schmelzer mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze ausnutzen konnte.

Verzögertes, dann aber sehr aggressives Pressing, Passwege zu Xabi Alonso zustellen und die freien Räume auf der eigenen rechten Seite nutzen – das war die Erfolgsformel des BVB gegen Real, die auch in der ersten Halbzeit des Rückspiels fruchtete. Dabei fielen die Tore von Reus und Götze etwas untypisch nach langen Bällen – vor dem Götze-Treffer sogar von Keeper Roman Weidenfeller – aus der Abwehr heraus.

Reals Reaktionen

Das System der Königlichen ist in der Grundordnung zwar ein 4-2-3-1, wird in der Offensive durch die hoch stehenden Ronaldo und Angel di Maria aber eher zu einem 4-3-3. Real verlässt sich dabei sehr stark auf die individuellen Stärken von Ronaldo als Vollstrecker, Alonso als spielbestimmende Persönlichkeit und Mesut Özil als Passgeber im letzten Drittel sowie auf die Konterstärke und das schnelle Umschalten nach Ballgewinnen. All diese Qualitäten sind über 180 Minuten nicht gänzlich auszuschalten, Real fehlt bei taktischer Disziplin des Gegners jedoch häufig die Flexibilität, eine andere Strategie auszuprobieren.

Zunächst bleibt aber festzuhalten, dass erstens die Dortmunder Ideen auch Gefahren mit sich bringen und zweitens Real trotz der beiden starken Spiele des BVB zu guten Torchancen kam. So fiel der Ausgleich in Dortmund, weil Piszczek bei einem Ballverlust zu weit aufgerückt war und Ronaldo in seinem Rücken nicht genügend abgesichert wurde. Und das 1:1 von Pepe im Rückspiel resultierte aus einer starken Gegenpressing-Attacke der Merengues.

In der zweiten Halbzeit in Madrid hatte Real ein deutliches Übergewicht, auch wenn der Ausgleich erst spät und zudem durch einen direkt verwandelten Freistoß von Özil fiel. Mourinho hatte Stoßstürmer Gonzalo Higuain geopfert, dafür José Callejon gebracht und Ronaldo von Piszczek entfernt, um ihn in der Zentrale noch mehr von Defensivaufgaben befreien zu können. Mourinho ließ zudem noch früher in die Spitze spielen, damit umging er die Abhängigkeit von Alonso – so geriet der BVB zusehends unter Druck und nahm nur mit Glück einen Punkt aus Madrid mit.

Das hat sich seit den Gruppenspielen verändert

Der BVB gewann die Gruppe D letztlich ungeschlagen, seit dem Rückspiel im Bernabeu am 6. November hat sich bei beiden Mannschaften aber einiges verändert. Bei Real ist da in erster Linie die ungeschlagene Serie in Topspielen zu nennen, in den fünf Partien gegen Barcelona und Manchester United gab es drei Siege und zwei Remis. Die Borussia spielte in der Rückrunde ähnlich erfolgreich, verlor aber die Spitzenspiele gegen Bayern und Schalke und stand gegen Malaga vor dem Aus.

Ronaldos Probleme in der Rückwärtsbewegung sind zwar ausgemacht, seine Formstärke steht dem aber nur allzu deutlich gegenüber. Mittlerweile steht der Portugiese bei 53 Toren in 55 Pflichtspielen, in der spanischen Liga erzielte er in den 14 Spielen 2013 17 Treffer. Einstellen müssen sich die Dortmunder zudem auf einen anderen Torhüter. Nach seiner Handverletzung ist Iker Casillas mittlerweile wieder fit, nach guten Leistungen baut Mourinho aber auch gegen den BVB auf Diego Lopez.

Wie Real konnte sich auch der BVB seit langem auf die Champions League konzentrieren. In Deutschland steht der FC Bayern bereits als Meister fest, in Spanien wird sich Barcelona den 13-Punkte-Vorsprung ebenfalls nicht nehmen lassen. Trotzdem ist auf Dortmunder Seite ein größerer Kräfteverschleiß festzustellen, da dem Kader die Tiefe fehlt und Klopp seinen Stammkräften seltener Ruhepausen gönnen konnte oder wollte.

Bemerkbar macht sich das insbesondere bei Lukasz Piszczek, dem aufgrund von Leistenbeschwerden die Dynamik abhanden gekommen ist. Dieser Pluspunkt im Spiel des BVB dürfte damit weniger ins Gewicht fallen, auch wenn der Pole defensiv weiterhin der richtige Gegenspieler für Ronaldo ist.

Das Klopp-Team kämpft zudem seit einigen Wochen mit einem Problem, das ausgemerzt schien, nun aber wieder sehr präsent ist: Die Chancenverwertung in engen Spielen. Die deutlichen Siege gegen Freiburg (5:1), Augsburg (4:2) oder Fürth (6:1) dienen nicht als Gegenbeweis, denn gegen Schalke und in beiden Spielen gegen Malaga ließ der BVB über zehn Großchancen ungenutzt – gegen Real ein unverzeihliches Manko.

Und dann ist da noch Mario Götze. Sein Wechsel zum FC Bayern steht fest, damit könnte sich die Stimmung im Stadion grundlegend ändern. Eingefleischte BVB-Fans geben sich unversöhnlich und werden dies auch kundtun – Real und der Ex-Schalker Mesut Özil freuen sich schon.

Drei Schlüsselfaktoren für den BVB

So emotional und historisch das Wunder gegen Malaga auch war, der Außenseiter machte sich zwei Fakten zu Nutze, auf die Real kaum bauen wird. Malaga überließ dem BVB die Hoheit im Spielaufbau und konnte dann mit einfachen taktischen Mitteln für sehr viel Sand im schwarz-gelben Getriebe sorgen. Gegen die Madrilenen wird die Borussia als vermeintlich schwächeres Team wieder weniger Spielanteile haben, darüber hinaus gilt es folgende Dinge zu beachten:

  • Defensive Schwächen von Ronaldo und Özil ausnutzen: Über Ronaldos Stärken und Schwächen habe ich bereits viel geschrieben – wobei der BVB aufgrund von Ronaldos Formanstieg und Piszczeks Formabfall die Konzentration eher auf die defensive Absicherung legen sollte. Mit Mesut Özil hat Real aber einen zweiten Spieler in seinen Reihen, der in der Rückwärtsbewegung seine Schwächen hat. Anders als Ronaldo macht Özil die Wege zwar mit, verhält sich dabei aus taktischer Sicht aber nicht immer ideal. Das mangelhafte Zustellen von Passwegen, das fehlende Antizipieren der Pässe auf die gegnerische Sechs und mangelhaftes Zweikampfverhalten sind Özils Schwachstellen. Nutznießer sollte dabei Ilkay Gündogan sein, der in der Gruppenphase im Hinspiel gar nicht dabei war.
  • Xabi Alonso aus dem Spiel nehmen: Was zwei Mal gut funktioniert hat, taugt auch für ein drittes und viertes Mal. Alonso ist neben Ronaldo der wichtigste Spieler in Reals Mannschaft, das hatte im Achtelfinale auch Manchester United erkannt. Die Red Devils opferten im Rückspiel sogar Wayne Rooney, um mit Robin van Persie und Danny Welbeck die Passwege auf Alonso besser zuzustellen. Beim BVB werden Lewandowski und Götze diese Rolle übernehmen.
  • Gegenpressing auf CL-Niveau: Ist Borussia Dortmund, wie Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor der Auslosung zu Protokoll gab, tatsächlich der schwächste Halbfinalist und damit in jedem Fall Außenseiter? Ich denke Außenseiter ist das falsche Prädikat, auch wenn die objektive Bewertung der Kader diesen Schluss zulässt. Aus Sicht des BVB geht es viel mehr darum, nicht wieder die spielbestimmende Mannschaft sein zu müssen. Wie in der Gruppenphase kann Dortmund abwarten, tiefer stehen, mehr reagieren als agieren, um dann mit Gegenpressing auf höchstem Niveau und dem schnellen Umschaltspiel Reals durchaus anfällige Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen.

Drei Schlüsselfaktoren für Real

Mourinho schonte am vergangenen Spieltag in der Primera División einige Spieler in der Defensive, als Test taugte der 3:1-Sieg Betis Sevilla daher nicht. Offen ist in Reals Startelf nur die Besetzung der Viererkette, genauer gesagt die Rolle von Sergio Ramos. Spielt er anstelle des gesperrten Alvaro Arbeloa als rechter Verteidiger rückt Pepe an die Seite von Raphael Varane in die Innenverteidigung, will Mourinho Ramos lieber innen spielen lassen, bekommt Michael Essien als Rechtsverteidiger eine weitere Chance. Meiner Meinung nach passt Ramos besser zu Lewandowski, aber Pepe ist ein ausgewiesener Lieblingsschüler des Trainers. Unabhängig vom Personal sollte Mourinho auf diese Dinge hinweisen:

  • Gündogan und Hummels aus dem Spiel nehmen: Malaga hat es vorgemacht, Gündogan wird immer mehr zum Alonso des BVB. Der Nationalspieler lässt sich auch in Bedrängnis nicht aus der Ruhe bringen, kann mit seinen Diagonalbällen blitzschnell des Tempo wechseln und kommt bei Nichtbeachtung des Gegners fast auf Ballbesitz-Werte wie Xavi vom FC Barcelona. Anders als Real hat der BVB mit Mats Hummels jedoch einen zweiten Spieler in seinen Reihen, der das Spiel von hinten lenken kann. Ziehen die Königlichen ihre taktische Linie durch, werden sie wieder weit vorne attackieren, mit Higuain als Sturmspitze aber nicht ganz so viel Aggressivität an den Tag legen, wie es die Dortmunder machen. So wird es schwer sein, sowohl Gündogan als auch Hummels kaltzustellen, deshalb sollte Mourinho seine Mannschaft, vor allem im Hinspiel in Dortmund, etwas tiefer stehen lassen.
  • Viele Standards herausholen: Mit Ronaldo und Özil hat Real zwei überragende Freistoß-Schützen. Kommt es zu ruhenden Bällen von Außen wird es nicht ungefährlicher, Ronaldo, Varane, Ramos und Pepe sind im Luftzweikampf nur schwer zu verteidigen. Schon allein deshalb sind Standardsituationen ein wichtiger Faktor für Real, die Dortmunder Unkonzentriertheiten in solchen Situationen in den vergangenen Wochen machen es noch interessanter. Malaga ließ beispielsweise im Rückspiel zwei exzellente Möglichkeiten ungenutzt.
  • Das Spiel breit machen: Ronaldo zieht gerne in die Mitte, di Maria auf der anderen Seite macht es ähnlich. Eigentlich gehört es nicht zu Reals Stärken, die Angriffe über Außen aufzubauen, im Zentrum werden die Spiele entschieden. Die Borussia verfügt aber selbst über eine starke Mittelachse und hat zudem Probleme mit Teams, die das Spiel in die Breite ziehen und dabei eine Seite überlagern. Schalke stellte den BVB in der Rückrunde mit der von Jefferson Farfan geprägten rechten Seite vor riesige Probleme, im Derby setzte es bekanntlich eine 1:2-Niederlage.

Der Taktik-Tipp für Jürgen Klopp

Die Variation mit Großkreutz bringt für den BVB mehr defensive Stabilität und schenkt Marco Reus mehr Freiheiten.
Die Variation mit Großkreutz bringt für den BVB mehr defensive Stabilität und schenkt Marco Reus mehr Freiheiten.

Wer den halbstündigen Einsatz von Kevin Großkreutz gegen Mainz beobachten durfte, wird sich fragen, wie ich allen Ernstes den Dortmunder Jung als Option für die Startelf gegen Madrid betrachte. Da obendrein Kuba Blaszczykowski regelmäßig als Torschütze und Vorbereiter glänzt, wäre es doch fatal, im Heimspiel, wo nach allgemeiner Überzeugung ein Sieg her muss, auf den Polen zu verzichten. Doch genau das ist der Trugschluss. Um ernsthaft eine Chance auf den Finaleinzug zu haben, muss der BVB im Hinspiel zu Null spielen, und sei es auch 0:0. Großkreutz sollte deshalb – wie auch in den beiden Gruppenspielen – von Beginn an spielen, seine Laufbereitschaft und seine taktische Treue stehen für mich über den offensiven Qualitäten Blaszczykowskis, der seit seiner Verletzungspause ohnehin noch nicht wieder in Topform ist. Ein weiteres Plus: Reus könnte über die rechte Seite gegen den schwächeren Coentrao mehr Aktionen bekommen.

Der Taktik-Tipp für José Mourinho

Der Tipp für José Mourinho: Ronaldo ins Zentrum stellen und somit für mehr Stabilität in der Rückwärtsbewegung sorgen.
Der Tipp für José Mourinho: Ronaldo ins Zentrum stellen und somit für mehr Stabilität in der Rückwärtsbewegung sorgen.

Wer sich in die Niederungen der Trolli Arena wagt, darf auch den bescheidenen Tipp eines kleinen Fußball-Blogs annehmen: So großartig der Gegenwert für Ronaldos taktische „Sonderolle“ in Form von Toren auch sein mag, in Spielen gegen Mannschaften wie Dortmund erscheint das Risiko doch unverhältnismäßig groß. Warum also Ronaldo, wie beim 2:2 in der Gruppe im zweiten Durchgang praktiziert, nicht einfach mal von Beginn an ins Sturmzentrum stellen? Der Portugiese bringt ohnehin alles mit, was eine Sturmspitze im 4-2-3-1 braucht (Schnelligkeit, Schussgewalt, Kopfball, Torriecher) und Ersatzmann Callejon dürfte die oben beschriebene Bereitschaft, das Spiel breit zu machen, leichter zu vermitteln sein.

Gegen den Ball-Prognose

Ob sich das junge BVB-Team vom Wirbel der letzten Stunden unbeeindruckt zeigen kann, ist schwer zu prognostizieren. Rein sportlich und taktisch passt die Borussia dessen ungeachtet sehr gut zu Real. Die Königlichen werden die spielmachende Rolle annehmen und Dortmund damit die Möglichkeit einräumen, wie in der Gruppenphase reagieren zu können. Funktioniert das Gegenpressing und kann Alonso erneut isoliert werden, ist ein knapper Sieg möglich. Dagegen sprechen mit der individuellen Qualität von Ronaldo, der schlechten Chancenverwertung und den defensiven Problemen der Dortmunder jedoch zu viele Dinge – deshalb geht es mit einem Remis ins Bernabeu.

Be Sociable, Share!

One comment

  1. Ping: Lehrstunde für The Only One › Gegen den Ball

Kommentar verfassen

Sie können die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>