„Wir arbeiten ja mit der NFL zusammen“

In dieser Saison sind „erstmals alle Playoff-Spiele der NFL im deutschen Free-TV zu sehen“. Woher ich das weiß? Die Kommentatoren von Ran haben es mir am Wochenende ungefähr 30-mal erzählt. Auch Menschen, denen man Dinge sehr oft sagen muss, bevor sie sich etwas merken, wissen inzwischen außerdem, dass „Football in Deutschland boomt“. Denn die übertragende Redaktion hat es sich nach eigenen Worten zur Aufgabe gemacht, „für diesen faszinierenden Sport zu begeistern“. Damit ist die Perspektive der Berichterstattung von vornherein explizit benannt: Fans werben für ihren Sport.

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Die Europarangliste im Dezember 2015

Oh, die Hinrunde ist schon vorbei? Wollten wir nicht noch eine Europarangliste veröffentlichen? Ah, das wollten wir eigentlich vor drei Wochen schon? Dann mal schnell: Hier ist das Ranking der besten Clubs Europas im Dezember. Es gibt drei Neueinsteiger. Auch dass Arsenal einen Sprung macht, war leider nicht zu verhindern.

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Europäische Verhältnisse

Laaaaangweilig! Zehn Siege in zehn Spielen. Die vermeintlichen Konkurrenten Wolfsburg und Dortmund deklassiert. Der FC Bayern ist eine Gefahr für das Produkt Bundesliga. Diese Information ist nicht neu, aber wie könnte eine Lösung aussehen? Wir von Gegen den Ball denken einfach mal laut nach. Eine E-Mail-Kommunikation.

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Die Europarangliste im Oktober 2015

Anders als die taz berichtet Gegen den Ball weiter über den FC Bayern – auch wenn die Idee des ignorierens etwas Amüsantes hat. In der Europarangliste beantworten wir regelmäßig die Frage, ob Guradiolas Team weiterhin der Top-Favorit auf den Champions-League-Titel ist. Und im „Realitätscheck“ korrigieren wir jeden Unfug des ersten Rankings dieser Saison.

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So läuft’s Business

Wäre die deutsche Fußballöffentlichkeit eine Einzelperson, man müsste sich um ihre psychische Stabilität sorgen. Schließlich ist jemand, der zwanghaft vom „Wahnsinn“ anderer spricht, vielleicht selbst etwas zu sehr von einer Idee besessen. Aber finden Sie mal jemanden, der über das viele Geld aus der Premier League schreibt, ohne es für Ausdruck von „Irrsinn“ oder „nicht mehr normal“ zu halten. Das Gute daran: mal wieder Zeit für einen langen, ideologiekritischen Sermon zu dem Ganzen. Et voilà.

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Das Märchen von der Wohlfühloase

Schalke 04 hat, das kann man wohl ohne großen Widerspruch konstatieren, eine extrem negative Außenwahrnehmung. Uneinigigkeit dürfte nur darüber bestehen, wie gerechtfertigt dieses schlechte Image ist – und ob die Verantwortlichen („wir haben verstanden“) die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Ein struktureller Vergleich mit Borussia Dortmund, einem in vieler Hinsicht sehr ähnlichen Verein, legt nahe, dass das Problem nicht wirklich im Charakter der Spieler oder der Körpergröße des Sportdirektors zu finden ist. Vielleicht ist „Teile und herrsche“ einfach kein gutes Rezept für einen Proficlub?

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Zählt das Erreichte oder reicht das Erzählte?

Party- und Stammtischgespräche über Fußball sind nicht schwer: Schalke? Alles Versager. Freiburg? Da wird ganz toll gearbeitet. Der HSV? Merkste selber. Dabei stimmen die gängigen Narrative, die teilweise über Jahrzehnte transportiert werden, gar nicht immer. Ein Plädoyer für mehr Analyse und weniger Vorurteile.

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Die Europarangliste im Juni 2015

Frauen-WM, Copa América, U20-WM, überflüssige Länderspiele – es muss Sommer sein. Höchste Zeit, noch schnell die abschließende Europarangliste für diese Saison zu veröffentlichen. Platz eins wird nicht hitzig debattiert werden. Dahinter hat sich aber einiges verändert. Und mit högschder Neutralität ist es uns einmal mehr gelungen, Borussia Dortmund im Ranking zu halten.

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