Kategorie: Bundesliga

Europäische Verhältnisse

Laaaaangweilig! Zehn Siege in zehn Spielen. Die vermeintlichen Konkurrenten Wolfsburg und Dortmund deklassiert. Der FC Bayern ist eine Gefahr für das Produkt Bundesliga. Diese Information ist nicht neu, aber wie könnte eine Lösung aussehen? Wir von Gegen den Ball denken einfach mal laut nach. Eine E-Mail-Kommunikation.

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So läuft’s Business

Wäre die deutsche Fußballöffentlichkeit eine Einzelperson, man müsste sich um ihre psychische Stabilität sorgen. Schließlich ist jemand, der zwanghaft vom „Wahnsinn“ anderer spricht, vielleicht selbst etwas zu sehr von einer Idee besessen. Aber finden Sie mal jemanden, der über das viele Geld aus der Premier League schreibt, ohne es für Ausdruck von „Irrsinn“ oder „nicht mehr normal“ zu halten. Das Gute daran: mal wieder Zeit für einen langen, ideologiekritischen Sermon zu dem Ganzen. Et voilà.

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Das Märchen von der Wohlfühloase

Schalke 04 hat, das kann man wohl ohne großen Widerspruch konstatieren, eine extrem negative Außenwahrnehmung. Uneinigigkeit dürfte nur darüber bestehen, wie gerechtfertigt dieses schlechte Image ist – und ob die Verantwortlichen („wir haben verstanden“) die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Ein struktureller Vergleich mit Borussia Dortmund, einem in vieler Hinsicht sehr ähnlichen Verein, legt nahe, dass das Problem nicht wirklich im Charakter der Spieler oder der Körpergröße des Sportdirektors zu finden ist. Vielleicht ist „Teile und herrsche“ einfach kein gutes Rezept für einen Proficlub?

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Zählt das Erreichte oder reicht das Erzählte?

Party- und Stammtischgespräche über Fußball sind nicht schwer: Schalke? Alles Versager. Freiburg? Da wird ganz toll gearbeitet. Der HSV? Merkste selber. Dabei stimmen die gängigen Narrative, die teilweise über Jahrzehnte transportiert werden, gar nicht immer. Ein Plädoyer für mehr Analyse und weniger Vorurteile.

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Rashomon – Der Tag des Trainerwahnsinns aus vier Blickwinkeln

Der vielleicht turbulenteste Vormittag in der jüngeren deutschen Fußballgeschichte sah die Rückkehr von Bruno Labbadia nach Hamburg. Mit dem vierten Trainer der Saison hat der HSV zugleich alle Pläne, eine nachhaltigere Entwicklung einzuleiten, verworfen. Thomas Tuchel nämlich hatte auf einmal eine bessere Perspektive. Und so wurde nur wenige Stunden nach dem Kurswechsel des HSV der Abschied von Jürgen Klopp in Dortmund bekannt – nach sieben Jahren, in denen der HSV 14 Trainer hatte, während der BVB mit Klopp Meister, Pokalsieger und Champions League-Finalist war. Wie hängen diese Entwicklungen zusammen? Um das zu verstehen, muss man sich das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen – wie im Meisterwerk von Kurosawa Akira.

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Ich bin ein Elitepartner

Thomas Tuchel ist ein Single mit Niveau. Er ist der begehrteste Trainer auf dem Markt, es ranken sich sogar Gerüchte über einen Wechsel zum FC Bayern. Realistisch betrachtet mangelt es aber an passenden Partnern. Gegen den Ball hat für Tuchel potentielle Vereine gesucht und kommt zu dem Schluss: Es kann nur einen geben.

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Diese Biene, die ich meinte

Das Ende einer schwarzgelben Ära erlebten 65.000 Zuschauer am Mittwochabend beim 0:3 des BVB gegen Juventus. Für mindestens eineinhalb Jahre wird es keinen Champions League-Fußball mehr in Dortmund geben. Wie die Dortmunder Chancenlosigkeit konkret aussah und was sie für die weiteren Perspektiven der Mannschaft und der ganzen Bundesliga bedeutet, beleuchten wir in unserem Notenartikel zum Spiel.

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Bayern München – Hamburger SV: After eight

HSV-Trainer Josef Zinnbauer wollte beim FC Bayern „mutig“ nach vorne spielen lassen. Dabei hatte das Remis der Schalker eine Woche zuvor genügend Anhaltspunkte geliefert, wie in München erfolgreich gespielt werden kann. Heraus kam für die Hamburger die höchste Niederlage ihrer Bundesliga-Geschichte – ein Beispiel taktischen Versagens.

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Liverpool – Tottenham: Three Strikes and You’re out!

In einem unterhaltsamen Premier League-Spiel am Dienstagabend kam Tottenham Hotspur zweimal in Liverpool zurück. Aber die dritte Reds-Führung konnten die Londoner nicht mehr verkraften. Mario Balotelli wurde mit seinem ersten Premier League-Tor für die Gastgeber zum Matchwinner. Wir haben die Spieler nach dem GdB-System benotet.

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Bayern München – Schalke 04: Roberto di Potter

Auch im dritten Aufeinandertreffen mit Roberto di Matteo blieb Josep Guardiola sieglos. Das interessante, wenn auch nicht besonders attraktive 1:1 im Bundesligaspitzenspiel zwischen Bayern und Schalke war vor allem für die Gäste ein sehr gutes Resultat – was immer Sie an anderer Stelle über „zu wenig Mut“ lesen mögen. Wir haben alle Spieler benotet und ordnen das Spiel ein.

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