Der vielleicht turbulenteste Vormittag in der jüngeren deutschen Fußballgeschichte sah die Rückkehr von Bruno Labbadia nach Hamburg. Mit dem vierten Trainer der Saison hat der HSV zugleich alle Pläne, eine nachhaltigere Entwicklung einzuleiten, verworfen. Thomas Tuchel nämlich hatte auf einmal eine bessere Perspektive. Und so wurde nur wenige Stunden nach dem Kurswechsel des HSV der Abschied von Jürgen Klopp in Dortmund bekannt – nach sieben Jahren, in denen der HSV 14 Trainer hatte, während der BVB mit Klopp Meister, Pokalsieger und Champions League-Finalist war. Wie hängen diese Entwicklungen zusammen? Um das zu verstehen, muss man sich das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen – wie im Meisterwerk von Kurosawa Akira.
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